Eine Reise auf die Bay Islands in der Karibik wird bei den meisten Menschen wohl immer mit einem Tauchgang verbunden sein. Dieses Inselarchipel an der Nordküste von Honduras besticht nicht nur durch seine erstklassigen Tauchgründe, sondern auch durch seine günstigen Tauchscheine. In nur vier Tagen kann man hier seinen Open Water PADI-Tauchschein machen und legt dafür nicht einmal 200 $US auf den Tisch. Das ist ohnegleichen in der Welt und lässt das Herz eines jeden abenteuerlustigen Backpackers höher schlagen.
Allein schon die Fährüberfahrt vom quirligen San Pedro de Sula ins verträumte Coxen Hole auf Roatan ist ein Traum und Erholung pur: Der warme Fahrtwind weht um die Ohren und in der Ferne sieht man die Palmen an einem weißen Sandstrand immer näher kommen. Auf den Inseln herrschen andere Regeln, es ist ruhig und bis vor ein paar Jahren gab es dort noch nicht einmal befestigte Straßen. Die meisten Backpacker fahren gleich weiter nach West End, einem kleinen, verträumten Dorf mit entspanntem Karibikfeeling. Dort bieten viele Einheimische ihre Hütten für ein paar Extradollar an, und man wohnt direkt zwischen einem palmen-umsäumten Strand und dem Dschungel. Überhaupt sucht man auf den Bay Islands – bestehend aus der größten Insel Roatan, Utila und dem mondänen Guanaja – den lateinamerikanischen Trubel vergebens. Denn hier leben die Garifuna, die Nachfahren von schwarzen Sklaven und die sind mit ihrer entspannten Lebenseinstellung den anderen Karibikinseln viel näher als dem mittelamerikanischen Festland. mehr…


